Praxistest: Sony FDR-AX53 4K HD-Camcorder

Praxistest: Sony FDR-AX53 4K HD-Camcorder

Gemacht für den Moment - Sony FDR-AX53
In Zeiten des immer beliebter werdenden Abenteuerurlaubs und häufigen Ausflügen stellt sich stets die Frage nach der passenden Kamera. So ist unterwegs stets ein geringes Gewicht und handliches Packmaß erforderlich, die Qualitätsansprüche schwinden aber nicht mit der schrumpfenden Größe. Um genau jene hohen Anforderungen zu erfüllen und diesen nicht proportionalen Spagat zu schaffen, wagt Sony mit der FDR-AX53 einen Schritt in die richtige Richtung und versucht, sämtliche Interessen in einem kompakten Gerät zu vereinen. Inwieweit dem japanischen Hersteller dies gelingt, zeigt der folgende Praxisbericht.

Design und Verarbeitung
Bereits in Vorgängerprodukten hat Sony stets gezeigt, inwieweit sich ein geringes Packmaß und geringes Gewicht mit einer hochwertigen Materialwahl vereinigen lassen. So kommt die kompakte Videokamera in erster Linie aus hochwertigem Kunststoff daher, Aluminiumbestandteile und einige Magnesium-Komponenten versprechen langjährige Beständigkeit. Die in schwarz gehaltene Chassis kommt recht edel daher, eine leicht angeraute Oberfläche unterstützt die filmischen Absichten, die sich dank des 3.0 " ( 7.5cm ) Schwenkmonitors mit 921.600 Pixeln auch in ungewöhnlicheren Perspektiven fortführen lassen. Der zusätzliche schwenkbare Sucher ist eine Zusatzausstattung und wird nur noch bei wenigen Camcordern verbaut. Bei der AX53 ist dieser mit an Bord und hilft bei strahlendem Sonnenschein, den passenden Bildausschnitt zu finden, der dank des 30-fach optischen Zooms flexibel gewählt werden kann, sodass sowohl weitwinklige Übersichtsaufnahmen als auch Nahdistanz-Impressionen festgehalten werden können. Während des Filmens des Musikvideos der Dry Dudes hat mir der verbaute Sucher immens bei Aufnahmen mit Gegenlicht geholfen und ich hatte somit eine wesentlich bessere Kontrolle über Belichtung, Schärfe und Kontrast des Motivs.

 

 

Detailtreue verspricht auch der mit 8,57 Megapixeln aufgelöste Sensor, der das Herzstück des kompakten Camcorders bildet. Der neu verbaute Exmor R Sensor verfügt über größere Pixel als beim Vorgängermodelle was nicht zuletzt  das Rauschverhalten deutlich verbessert. Denn effektiv bietet jeder Pixel eine um das 1,6-fache vergrößerte Fläche, die eine höhere Lichtempfindlichkeit bei Schlechtlichtaufnahmen mit sich bringt.. Zudem bietet die Kamera mit Unterstützung des modernen 4K-Standards eine noch höhere Brillanz der Filmaufnahmen, die sich mit bis zu 30fps bei Ultra-HD-Auflösung tätigen lassen. Möchte man Sekundenbruchteile festhalten oder kann auf das letzte Quäntchen Auflösung verzichten, so stehen sogar bis zu 120 fps bei Full-HD-Auflösung zur freien Verfügung, was schier unglaublich große Freiräume in der Nachbearbeitung gewährt. Neben faszinierenden, eingefrorenen Momentaufnahmen durch die Zeitlupenfunktion, wie im nachfolgendem Praxisvideo realisiert, erzeugt die FDR-AX53 auch Timelapse-Aufnahmen, also Zeitraffervideos, die einen lang anhaltenden und fortwährenden Prozess auf eine moderne Art und Weise zusammenfassen. Dabei lassen sich generell alle Belichtungsparameter wie Blende, ISO, Verschlusszeit und der Weißabgleich selbst wählen, was einen großen kreativen Freiraum schafft, sodass auf Wunsch ein sanftes Bokeh ebenso als Effekt dient wie der passende Aufnahmewinkel. Die Menge an Möglichkeiten seiner Kreativität freien Lauf zu lassen ist unglaublich groß und ist für beinahe alle Anwendungsbereiche einsetzbar.

So lassen sich Übersichtsaufnahmen von atemberaubenden Sommerlandschaften, winzigen Details der Natur oder Sportaufnahmen ebenso anfertigen wie gemeinsame Partybilder oder Nachtaufnahmen einer Stadtkulisse, die Dank des fortschrittlichen Sensors auch bei wenig Licht perfekt werden. Lasst euch im nächsten Video davon überzeugen. Hierfür ist unter anderem auch die hochwertige Optik aus dem Hause Zeiss verantwortlich, die durch einem rasanten und sanften Kontrast Autofokus Unterstützung findet, sodass selbst flüchtige im Makronahbereich scharf festgehalten werden - ideal für Reise mit Liebe zum Detail.

Zusätzlich kommt der fortschrittliche B.O.S.S.-Stabilisator zum Tragen, der Verwacklungen in allen 5-Achsen ausgleicht und so selbst während Flugzeugstarts, Wüstensafaris, Besuche an der Ostsee oder bei sportlichen Work-Outs ruhige Aufnahmen in TV-Qualität produziert, was die Aufnahmen zusätzlich extrem aufwertet. So konnte ich während des Praxistests ausnahmslos ohne Stativ meine Wunschaufnahmen sorgenfrei erarbeiten. Habe aber für ein besseres Handling, gerade in Bodennähe, den Dörr VS Videoslider und die DVS-3 Stabilisierung verwendet.

 

 

Wer seine filmischen Aufnahmen nochmals auf eine höhere Ebene setzen möchte, sollte einen Blick auf passendes videografisches Zubehör lenken, wie zum Beispiel ein externes Mikrofon, das den Hörgenuss spürbar verbessert. Dank des gängigen Klinkenanschlusses lassen sich so sowohl Richt- und Raummikrofone als auch klassische Funkstrecken verwenden. Einen zusätzlichen Mehrwert verspricht die passende Videoleuchte, als klarer Praxistipp hat sich hier die Dörr DVL-192 Ultra Light herauskristallisiert, die dank des lichtstarken LED-Panels auch düstere Situationen sichtlich verbessert und auch bei Tageslicht und hohem Sonnenstand ein passendes Füll-Licht generiert, um störende Schatten zu reduzieren. Solch ein Lichtpanel lässt sich beispielsweise an eine Haltescheine wie den Dörr Video Slider VS-300 montieren, der von Stativgewinde des Camcorders aufgenommen wird. Neben einer noch höheren Bildstabilisierung maximiert sich so die Zubehörkompatibilität und das filmische Vergnügen durch ruhige Kamerafahrten, dass sich dank noch ruhigerer Aufnahmen auf ein hohes Maß an Bildqualität heben lässt.

 

Folgende Produkte wurden verwendet:

Sony FDR-AX53 4K HD-Camcorder

Dörr Video Slider VS-300

Dörr DVL-192 Ultra Light LED Videoleuchte