Fuji Finepix X-Pro1 Test Hands-On

Vollformat? Nein, APS auf Vollformat Niveau in kompakter Form. So etwas bietet seit kurzem die Fuji Finepix X-Pro1

Die von mir getestete Variante bestehend aus Fuji Finepix X-Pro1 + Fuji XF-35mm F1.4 besticht durch eine unglaubliche Detailschärfe und einem fixen Autofokus. Mein ganz persönlicher Eindruck ist, dass sich die X-Pro1 auf dem Niveau meiner Canon EOS 5D Mark II bewegt.

 

 

Der neu entwickelte APS-C X-Trans CMOS SensorTM mit einer Auflösung von 16,3 Megapixeln zeichnet sich durch eine spezielle Struktur aus, die einen Tiefpassfilter unnötig macht. Der Farbfilter des neuen APS-C X-Trans CMOS SensorTM besteht aus 6x6 RGB Pixel-Einheiten, um ein unregelmäßiges Muster zu erhalten. Dieses macht sich in der Bildschärfe positiv bemerkbar.

Die neue X-Pro1 liegt durch den gummierten Handgriff sehr gut in der Hand. Der Monitor wirkt auf mich sehr scharf, zudem ist er hell und somit wohl auch später für manuelle Objektive von Leica, Zeiss oder Voigtländer bestens geeignet. Hier habe ich mir sagen lassen, dass schon verschiedene Hersteller an der Entwicklung eines Adapters arbeiten.

Auch bei Gegenlicht ist die Fuji X-Pro1 verwendbar, dieses hat Fuji durch eine technische Innovation toll gelöst. Beim Hybrid-Optischen-Sucher ist es möglich, die Informationen des elektronischen Suchers in das optische Sucherbild einzublenden. Somit hatte ich weiterhin alles im Blick.

Die X-Pro1 besitzt zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten wie z.B. Motion Panorama, programmierbare Funktionstasten, Mehrfach-Belichtungen und vieles mehr.

Für mich zählt die Fuji X-Pro1 schon zu den "Profi Systemkameras", die Bildqualität ist herausragend.

 

Das manuelle Scharfstellen mit den Belichtungsreihen für HDR-Aufnahmen waren mit der Fuji Finepix X-Pro1 kein Problem.

 

Fazit:
Die Fuji Finepix X-Pro1 ist ein sehr gelungener Einstieg in dem Systemkameramarkt. Es macht riesig Spaß mit dieser Kamera zu arbeiten und sich diese Ergebnisse anzuschauen. Mit dem Fuji XF35 1.4 stellt Fuji der X-Pro1 ein richtig feines Objektiv zur Seite, welches die Qualität der Kamera auch wiedergeben kann. Sobald es die ersten manuellen Adapter für Leica, Zeiss und Voigtländer gibt, wird diese Kamera ein absoluter Knüller. Es fehlen nur ein paar Zoomobjektive.